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Aktienfonds – eine Möglichkeit zur Anlage in Aktien

Der Aktienfonds ist ein Investmentfond, der ausschließlich alle finanziellen Mittel in Aktien investiert. Er stellt somit eine spezielle Form der Geldanlage dar. Man spricht unter anderem von regionalen Fonds, die die sich dabei auf bestimmte Regionen oder Länder konzentrieren. Wie nun unschwer abzuleiten ist, beschäftigen sich Branchenfonds mit einzelnen oder mehreren Wirtschaftsbranchen. Kurzfristig hat diese Fondart ein höheres Risiko aber langfristig größere Wertsteigerungschancen. Sie wird in dem Depot von einer Bank verwaltet. Garantiefonds sind ebenfalls Investmentfonds die am Ende einer festgesetzten Laufzeit entweder die Rückzahlung des ursprünglich eingezahlten Betrages oder eines bestimmten, dafür vorgesehenen Prozentsatzes garantieren. Eine einfache Form dieser Absicherungsstrategie ist beispielsweise die Anlage des Betrages, ganz oder teilweise, in festverzinslichen Wertpapieren.

Im Jahre 1809 wurden die ersten Aktien in Deutschland gehandelt. Es waren Aktien der Dillinger Hütte, einem saarländischen Hüttenwerk mit 300 jähriger Erfolgsgeschichte. Sie wurde 1685 gegründet und war die erste Aktiengesellschaft auf Deutschem Boden. Die „vereinigte Ostindische Kompanie“ war die erste Firma an der Börse des europäischen Wirtschaftsraums. Hier schlossen sich 1602 niederländische Kaufmannskompanien zusammen, um die eigene Konkurrenz auszuschließen.

Zur börsentechnischen Erklärung kann gesagt werden – der Aktienfond umfasst mindestens 51 % der Wertpapiere als Aktien. Der verbleibende Teil kann dabei aus Anleihen (etwa Rentenpapieren) oder Geldmarktpapieren bestehen. In einem gemischten Fond spielt die Verteilung der Wertpapierarten keine Rolle. Grundsätzlich gilt für alle Fondarten, dass sie zum Wertpapiersondervermögen gehören und deshalb bei einer Depotbank streng getrennt von eigenen Vermögenswerten aufbewahrt und verwaltet werden müssen. Dabei dürfen nur Wertpapiere gekauft werden, die an einer Börse gehandelt, beziehungsweise deren Notierungsaufnahme in den folgenden zwölf Monaten erfolgen wird. Außerdem dürfen nicht mehr als 5 % des Fondvermögens in Wertpapiere eines Ermittenten (Aussteller von Wertpapieren) investiert werden.

Begriffsklärung: BLZ steht für “Bankleitzahl”. Jede Bank erhält eine spezifische BLZ zugeordnet. Die BLZ einer deutschen Bank finden Sie zum Beispiel in der BLZ Suche Deutschland heraus.

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