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Auch Spekulieren will gelernt sein. Aktien auf gut Glück zu kaufen oder zu verkaufen macht deshalb wenig Sinn und hat langfristig kaum eine Chance auf eine erhoffte, hohe Rendite. Beim Kauf von Aktien stehen dem Anleger deshalb verschiedene Aktien-Strategien oder Möglichkeiten zur Verfügung. Idealerweise bieten sich hier fünf unterschiedliche Arten einzeln oder in Kombination an.
Die so genannte Trendstrategie setzt dabei auf Aktien die zuletzt eine günstige Kursentwicklung hatten.
Die Umkehrstrategie beruht auf der Beobachtung von Kurssteigerungen von Aktien, die zuvor an Wert verloren hatten.
Die Kombinationsstrategie verbindet diese beiden Strategien zu einer durchaus sinnvollen Variante.
Die Dividendenstrategie berücksichtigt Anlagen, die zum aktuellen Kurs eine besonders hohe Dividende verzeichnen können.
Und – last but not least – die Schwergewichtsstrategie, denn die Aktien aller großen und kleineren Unternehmen landen letztendlich im riesigen Depottopf.
Als absolutes „Grundgesetz“ für die Geldanlage gilt: Ein hohes Maß an Sicherheit fordert seinen Tribut durch eine bescheidene Rendite. Sicherheit und hohe Gewinnchancen passen nun mal nicht zusammen. Das bedeutet aber keinesfalls unüberlegtes handeln. Für eine gute und Gewinn versprechende Strategie sind zunächst tief greifende Unternehmensrecherchen notwendig.
Das bedeutet in der Praxis: Man sucht sich zuerst einige Unternehmen aus, welche ein günstiges Kurs-Gewinn-Verhältnis und damit hohe Gewinnchancen aufweisen. Man nennt das in der Börsensprache „Top-Ten-Stockpicking“. Nach dieser bewährten Strategie gehen selbst Börsenmanager vor. Nun kann man die einzelnen Kandidaten auf ihre stabile Entwicklung hin überprüfen und daraus die oder den Kaufkandidaten ermitteln. Sollte allerdings zwischendurch der Kurs in den Keller rutschen, muss mit einem rechtzeitigen und schnellen Verkauf gehandelt werden.
Eine alte Börsenregel sagt: Der erste Verlust ist der beste Verlust! Trotzdem sei eine Warnung erlaubt! Sollte es bei der Börse für längere Zeit eine Talfahrt geben, nützt auch das bewährte Top-Ten-Stockpicking nichts mehr, dann hat nur noch die Kapitalsicherung oberste Priorität.