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Das Investieren in Aktien gehört zur klassischen Form der Geldanlage. Allerdings bedarf es hier einiger grundlegender Vorbereitungen. Der erste Schritt ist das Anlegen eines Depots, in welchem die gekauften Aktien verwaltet werden. Auch das Anlageziel sollte dabei konkret definiert werden. Hier entstehen Fragen wie: Wie viel Geld steht für den Kauf zur Verfügung? Wie sieht die erhoffte Rendite aus? Welches Risiko ist der Anleger bereit einzugehen?
Die Beantwortung dieser Fragen wird die Höhe des finanziellen Einsatzes bestimmen. Ratsam ist hierbei immer, sein Aktiendepot möglichst breit aufzustellen und sich nicht nur auf bestimmte Unternehmen und Branchen zu konzentrieren. Das kann eventuelle Verluste ausgleichen und gleichzeitig mindern.
Vorab ist es ebenfalls notwendig, entsprechende Informationen über das Unternehmen zu sammeln, in das man investieren möchte. Unternehmens- und Finanzportale sind bei diesen Recherchen sehr hilfreich. Auf Musterdepotplattformen im Internet hat der Anleger die Möglichkeit, verschiedene Anlagestrategien zu testen ohne sein reales Geld einsetzen zu müssen. Zusätzliche Watchlisten bieten die Möglichkeit, entsprechende Werte zu beobachten ohne sie den Musterportfolios hinzu fügen zu müssen. Ist dann die endgültige Entscheidung gefallen, kann der Anleger seine Wertpapiere kaufen. Er teilt der Bank oder dem Broker mit, welche und wie viele Aktien erworben werden sollen und ob der aktuelle Preis gezahlt wird oder ein spezieller Preis bestimmt werden soll. Hierfür muss dann ein Kaufzeitraum festgelegt werden. Erzielt die Aktie im dafür vorgesehenen Zeitraum nicht den gewünschten Preis, kommt der Kauf nicht zustande.
Der Aktionär wird als Anleger zum Unternehmensteilhaber. Unter diesem Aspekt profitiert er nicht nur vom Kursgewinn sondern er wird ebenfalls am erwirtschafteten Unternehmensgewinn in Form einer Dividende beteiligt. Die Höhe des Auszahlungsbetrages ist dabei abhängig von der Anzahl der Anteile.
Aktieninvestitionen sind zwar langfristigere Gewinngeschäfte, allerdings sollte man sich beispielsweise auch von unrentablen Investments trennen. Dabei funktioniert der Verkauf von Aktien genauso wie der Ankauf. Den Verkauf tätigt und überwacht wieder die Bank oder der Broker unter Berücksichtigung der dafür festgelegten Kriterien.